Fachbereich Jura

Lehrstuhl Professor Dörr


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Europäischer Verwaltungsrechtsschutz

Anfang Juli 2019 erschien die 2. Auflage von Dörr/Lenz, Europäischer Verwaltungsrechtsschutz. Darin wird die Rechtsschutzgewährleistung auf allen drei Ebenen des europäischen Verfassungssystems im Detail beschrieben und ihre Verzahnungen miteinander deutlich gemacht.

Seminar

Im Wintersemester 2019/2020 biete ich ein Seminar zu aktuellen Fragen des Völker- und Europarechts an. Themen und Informationen finden Sie hier, den Anmeldebogen hier.

 

 

Bestandene Doktorprüfung

Am 18.6.2019 bestand Simon Schoenmaker, ein ehemaliger Mitarbeiter am Lehrstuhl, seine mündliche Doktorprüfung. Das Thema seiner Dissertation lautet "Die historische Entwicklung des Vergabeverfahrens in Deutschland, Österreich und der Schweiz".

 

 

Universität Osnabrück siegreich bei internationalem Studierendenwettbewerb

Das Team der Universität Osnabrück bestehend aus Maximilian Hofer, Lena Katharina Hupe und Lara Müller hat unter der Leitung der Coaches Patrick R. Hoffmann und Christina Kamm erfolgreich an einem internationalen Studierendenwettbewerb, dem European Law Moot Court, teilgenommen. Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Regionalfinale in Ljubljana, hat es nun im Rahmen des Finales in Luxemburg den Preis für den besten Schriftsatz (best written pleading) überreicht bekommen. Hierbei setzte sich das Osnabrücker Team gegen mehr als 85 Teams anderer Universitäten aus ganz Europa durch. Der Präsident des EuGH unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des Preises, indem er die wichtige Rolle der Schriftsätze im Gerichtsverfahren hervorhob. Denn dieses werde maßgeblich durch den Austausch von Schriftsätzen zwischen den Parteien geprägt. 

Im Rahmen des European Law Moot Courts musste das Team zu einem fiktiven Streitfall aus Sicht der Prozessvertreter beider Seiten Stellung nehmen. Der zugrundeliegende Fall des zweisprachigen (englisch, französisch) Wettbewerbs behandelte Probleme rund um die gerichtliche Unabhängigkeit. Es musste für jede Streitpartei ein Schriftsatz im Umfang von 15 Seiten verfasst werden. Das Osnabrücker Team hat sich dieser Herausforderung in vielen Stunden harter Arbeit mit großem juristischen Sachverstand gestellt und war damit so erfolgreich, wie kein anderes Team seit 2005, als der Osnabrücker Fachbereich zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teilnahm.

Weitere Informationen zum Wettbewerb (insbesondere auch zur Möglichkeit, sich für das nächste Team 2019/2020 zu bewerben) erteilt Patrick Hoffmann. Siehe auch hier bzw. http://www.europeanlawmootcourt.eu/

  

Unternehmensverantwortlichkeit im Völkerrecht

Am 21.3.2019 hielt Prof. Dörr auf der Zweijahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht in Wien einen Vortrag zum Thema "Unternehmensverantwortlichkeit im Völkerrecht". Die Thesen zum Vortrag finden Sie hier, das vollständige Tagungsprogramm hier.

 

ELMC-Team reist zum Regionalfinale nach Ljubljana 

Das Team der Universität Osnabrück hat im European Law Moot Court einen großen Zwischenerfolg errungen und sich für die Regional Finals in Ljubljana qualifiziert. Die Studierenden der rechtswissenschaftlichen Fakultät Lena Hupe, Lara Müller und Maximilian Hofer dürfen als eines von nur 48 Teams aus ganz Europa als Parteivertreter in den mündlichen Verhandlungen auftreten.

Der Qualifikation war eine dreimonatige Schriftsatzphase von September bis November vorausgegangen. Das Team hat den Fall aus Sicht beider Parteien gelöst und zwei entsprechende Schriftsätze verfasst. Dabei wurde das Team von Prof. Dr. Oliver Dörr sowie den Coaches Christina Kamm und Patrick Hoffmann betreut. Der Fall behandelt auch in diesem Jahr aktuelle und bislang unentschiedene Probleme des Europarechts, er ist diesmal stark an die Justizreformen in Polen und an die Auslieferung des ehemaligen katalonischen Regionalpräsidenten aus Deutschland nach Spanien angelehnt. 

Seit Dezember nun bereitet sich das Team auf die mündlichen Verhandlungen vor. Neben regelmäßigen Proberunden mit den beiden Coaches reiste das Team zu weiteren Proberunden nach Berlin und Hamburg. Nachdem das Osnabrücker Team zunächst das Team der Freien Universität Berlin kennen lernen und sich mit ihm messen durfte, ging es anschließend weiter nach Hamburg, um dort den Anwälten der Kanzlei GSK Stockmann die Plädoyers vorzutragen und wertvolles Feedback zu erhalten.

Anfang Februar reist das Team schließlich nach Ljubljana, wo die drei Studierenden auf elf weitere Teams aus ganz Europa treffen werden. Die drei Mitglieder des Teams werden sowohl in der Rolle der beiden Parteien als auch in der Rolle des Generalanwalts auf Englisch und Französisch plädieren und sich währenddessen den Fragen der Richter stellen. 

Die Teammitglieder erhalten für ihre Leistungen den Seminarschein, einen Sprachen- oder Schlüsselqualifikationsschein sowie ein Freisemester. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb (insbesondere auch zur Möglichkeit, sich für das nächste Team 2019/2020 zu bewerben) erteilen Christina Kamm und Patrick Hoffmann. Siehe auch hier bzw. http://www.europeanlawmootcourt.eu/

Intervention through naturalizations

Am 20.11.2018 hielt der wissenschaftliche Mitarbeiter Patrick R. Hoffmann im Rahmen einer internationalen Konferenz mit dem Thema Transformation of Citizenship einen Vortrag über „Extraterritorial naturalizations through the lens of the prohibition of Intervention“.

The Strasbourg approach to evolutionary interpretation

Am 5.10.2018 hielt Prof. Dörr an der Universität Genf einen Vortrag mit dem Titel "The Strasbourg approach to evolutionary interpretation". Der Vortrag war Teil einer internationalen Konferenz zur dynamischen Vertragsauslegung im Völkerrecht.

Promotion

Am 23.8.2018 bestand Sarah Lüttmann, eine ehemalige Mitarbeiterin des Lehrstuhls, ihre mündliche Doktorprüfung. Das Thema ihrer Doktorarbeit lautet "Beschaffung als Anwendungsvoraussetzung des deutschen und europäischen Vergaberechts". Die Arbeit muss nun noch veröffentlicht werden, damit aus Frau Lüttmann "Frau Dr. Lüttmann" werden kann.

Rechtsstaatliche Voraussetzungen eines modernen Verfassungsrechts in Europa

Am 15. Mai 2018 hielt Prof. Dörr einen Vortrag zum Thema "Rechtsstaatliche Voraussetzungen eines modernen Verfassungsrechts in Europa" im Rahmen einer internationalen Konferenz in Lviv (Ukraine), die sich der Wiederentdeckung westlicher Rechtstradition in der Ukraine widmete. Es nahmen Wissenschaftler/-innen aus Deutschland, Polen und der Ukraine teil.

Auszeichnung eines ehemaliges Doktoranden

Am 19. April 2018 wurde die Dissertation von Christian Hillen, einem Doktoranden des Lehrstuhls, mit dem diesjährigen International Procurement Award des forum vergabe e.V. ausgezeichnet. Mit dem Preis wird jedes Jahr eine besonders herausragende Arbeit zum nationalen, europäischen und internationalen Vergaberecht gewürdigt. Christian Hillen erhielt den Preis für seine 2017 abgeschlossene Doktorarbeit zum Thema "Die gerichtliche Kontrolle von Wirtschaftlichkeit im Vergaberecht".

Wiener Vertragsrechtskonvention

Gerade erschienen ist die 2. Auflage des Kommentars zur Wiener Vertragsrechtskonvention, der von Prof. Dörr zusammen mit Prof. Kirsten Schmalenbach (Salzburg) herausgegeben wird. Wesentliche Redaktionsarbeiten dazu hat Wiss. Mitarb. Christina Kamm geleistet.

 

 

  

Völkerrechtliche Grenzen des Populismus? Der amerikanische Präsident und das geltende Völkerrecht.

In Heft 5 der Juristenzeitung 2018 erschien ein Beitrag von Prof. Dörr, der auf einen vor der Juristischen Gesellschaft Osnabrück-Emsland gehaltenen Vortrag zurückgeht: "Völkerrechtliche Grenzen des Populismus? Der amerikanische Präsident und das geltende Völkerrecht".