Fachbereich Jura

Lehrstuhl Professor Dörr


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HanseMoot

Erstmals gibt es einen bundesweiten verfassungsrechtlichen Moot Court! Dieser wird vom Hamburgischen Verfassungsgericht in Kooperation mit der Bucerius Law School und der Universität Hamburg organisiert.

Im Zentrum wird ein Fall stehen, der rechtsdogmatisch anspruchsvolle und politisch brisante Probleme des deutschen Verfassungsrechts zum Gegenstand hat. Nach Einreichung der Schriftsätze im September findet am 13./14. November die mündliche Verhandlung in Hamburg statt. Das Finale wird im Plenarsaal des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg stattfinden. Für ein attraktives Rahmenprogramm wird seitens der Veranstalter gesorgt. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der HanseMoot gilt als Veranstaltung zur Vermittlung der Schlüsselqualifikation. Weiterhin erhält man durch die Teilnahme am HanseMoot wahrscheinlich einen Seminarschein. Aufgrund der Aktualität des HanseMoot konnte dieser Punkt leider noch nicht rechtsverbindlich abgeklärt werden, aber wir bemühen uns dies schnellstmöglich zu klären.

Der MootCourt ist so gestaltet, dass er neben den Studienverpflichtungen im Frühjahr und Sommer bewältigt werden kann. Es können Studierende bis zum 6. Semester teilnehmen.

Das Team wird sich aus vier Studierenden zusammensetzen und vom Lehrstuhl Prof. Dr. Dörr betreut werden. 

Um sich zu bewerben, schicken Sie bitte bis zum 08.05.2017 Ihren Lebenslauf und eine Übersicht über Ihre bisherigen Studienleistungen (Opium-Auszug) per e-mail an patrick.hoffmann@uos.de. Sollten zu viele Bewerbungen eingehen, so werden am 11.05.2017 ab 18 Uhr persönliche Auswahlgespräche geführt.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer und den Regeln des HanseMoot entnehmen. Beachten Sie bitte, dass die im Flyer stehende Anmeldefrist nicht stimmt.

Übung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene

Die zweite Klausur (23.5.2017, 9-12 Uhr) wird ausschließlich in Raum 44/E03 geschrieben.

Promotion

Am 10.02.2017 bestand Marco Athen seine mündliche Doktorprüfung. Thema der von Prof. Dörr betreuten Dissertation war "Der Tatbestand des völkerrechtlichen Interventionsverbots".

Übung für Fortgeschrittene im Öffentlichen Recht

Den Terminplan finden Sie hier.

Als Anwälte nach Paris

- Jurastudierenden gelingt großer Zwischenerfolg im European Law Moot Court -

 

In der European Law Moot Court Competition, einem internationalen Studentenwettbewerb, ist dem Studententeam des Fachbereichs Rechtswissenschaften ein großer Zwischenerfolg gelungen. Das vierköpfige Team der Universität Osnabrück, das aus Jasmin Aumeer, Friederike Räbiger, Gabriel Yildirim und Nemir Ali besteht, qualifizierte sich unter zahlreichen Bewerbern nun für das Regionalfinale Mitte Februar an der Universität Paris II Panthéon-Assas . Die an diesem Wettbewerb teilnehmenden Teams vertreten in der Rolle von Anwälten die Parteien eines Rechtsstreits vor dem Europäischen Gerichtshof. Veranstalter dieser simulierten Gerichtsverhandlung zum Europarecht ist die 1988 gegründete European Law Moot Court Society. 

Das erfolgreiche Studierendenteam nahm die Bearbeitung des Falls unter Anleitung des Rechtswissenschaftlers Prof. Dr. Oliver Dörr in Angriff. Im Zentrum des diesjährigen Falles steht die Aufsicht einer nationalen Bank durch die EZB im Rahmen des Single Supervisory Mechanism (SSM) und die Frage nach der Rechtmäßigkeit von kurzfristigen Liquiditätsaushilfen eines Mitgliedstaates der EU für Banken, welche im Zuge der Finanzkrise enorme Liquiditätsprobleme haben. Weiterhin mussten sich die Studierenden mit der Rechtmäßigkeit der Gründung von Agenturen der Union und Kompetenzübertragungen an diese auseinandersetzen. Im November vergangenen Jahres reichte das Team seine in englischer und französischer Sprache verfassten Schriftsätze ein. „Dass wir uns für ein Regionalfinale qualifizieren würden, war nicht selbstverständlich, denn insgesamt konnten sich nur 48 Teams in diesem hochkarätig besetzen Wettbewerb durchsetzen“, erklärt Christina Kamm, die als Lehrstuhlmitarbeiterin das Team betreut.

Im Regionalfinale in Paris wird das Osnabrücker Team gegen Studierende elf weiterer Teams aus aller Welt antreten und zugleich den „Richtern“ Rede und Antwort stehen. Im Falle des Erfolgs winkt die Teilnahme am sogenannten All European Final in Luxemburg. Dann hätten die Studierenden die Möglichkeit, ihre Argumente dem „wirklichen“ EuGH zu präsentieren.

Zur Vorbereitung auf das Regionalfinale in Paris wird am 3. Februar eine Proberunde mit dem Team der Freien Universität Berlin organisiert, zu welcher alle Interessenten herzlich eingeladen sind. Die Proberunde findet von 13:30 bis 16:45 Uhr in 44/E03 statt.

Das Team dankt der Kanzlei White & Case sowie der juristischen Fakultät für die freundliche Unterstützung bei der Finanzierung der Reise- und Teilnahmekosten.

Weitere Informationen zum Wettbewerb erteilt Christina Kamm (christina.kamm@uos.de) oder hier bzw. http://www.europeanlawmootcourt.eu/.

Promotion

Am 5.12.2016 bestand Markus Stuke seine mündliche Doktorprüfung. Thema der von Prof. Dörr betreuten Dissertation war "Der Status der Kriegsgefangenen".

Seminar "Frieden und Sicherheit im geltenden Völkerrecht"

Im Sommersemester 2017 biete ich ein Seminar zum Völkerrecht an. Die Themenliste finden Sie hier, das Anmeldeformular hier und die Seminarregeln hier.